Dieses Rezept begleitet mich tatsächlich schon ziemlich lange. Während meines Studiums habe ich in einem Bistro gearbeitet, und genau dort habe ich diese Thai-Kürbissuppe mit Kokosmilch, Ingwer und roter Currypaste kennengelernt. Das Rezept habe ich damals mitgenommen – und seitdem immer wieder gekocht.
Mein Schwiegervater sagte irgendwann sogar, das sei die beste Kürbissuppe, die er je gegessen hat.
Seitdem hat sie bei uns natürlich einen gewissen Ruf zu verteidigen. Was ich an ihr besonders mag: Sie schmeckt nicht wie die klassische Kürbissuppe, sondern durch Ingwer, Limette und Currypaste würzig, leicht scharf und gleichzeitig schön cremig. Gerade im Herbst gehört sie für mich deshalb definitiv zu den Rezepten, die immer wieder auf den Tisch kommen.
Zutaten für ca. 4 Portionen
- 1 Hokkaido-Kürbis, ca. 800–1000 g
- 1 Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 1 Stück Ingwer, ca. 2–3 cm
- 1–2 TL rote Currypaste
- 400 ml Kokosmilch
- ca. 500–700 ml Gemüsebrühe
- 1 EL Öl
- Salz
- Saft von ½–1 Limette
- optional frischer Koriander
- optional Chiliflocken
Zubereitung
Den Hokkaido gründlich waschen, entkernen und in grobe Stücke schneiden. Schälen musst du ihn nicht.
Zwiebel und Knoblauch klein schneiden. Den Ingwer schälen und ebenfalls fein hacken oder reiben.
Etwas Öl in einem großen Topf erhitzen und zunächst Zwiebel und Knoblauch darin anschwitzen.
Anschließend die Kürbisstücke dazugeben und einige Minuten mitbraten.
Jetzt kommt die rote Currypaste dazu. Hier würde ich wirklich vorsichtig anfangen: Lieber erstmal nur einen Teelöffel nehmen und später nachwürzen. Je nach Currypaste kann die Schärfe nämlich ziemlich unterschiedlich ausfallen.
Den Ingwer dazugeben und alles noch kurz gemeinsam anrösten.
Anschließend mit Kokosmilch und zunächst etwa 500 ml Gemüsebrühe ablöschen.
Etwas salzen und die Suppe ungefähr 20 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.
Dann alles fein pürieren.
Falls dir die Suppe noch zu dick ist, einfach nach und nach etwas mehr Gemüsebrühe dazugeben.
Zum Schluss mit Limettensaft abschmecken.
Wer möchte, kann die Suppe mit frischem Koriander und Chiliflocken servieren.
Thai-Kürbissuppe bei Schwangerschaftsdiabetes
Kürbis enthält Kohlenhydrate und ist deshalb auch bei Schwangerschaftsdiabetes nicht automatisch „Low Carb“. Das bedeutet aber nicht, dass Kürbis grundsätzlich vom Speiseplan verschwinden muss. Wie bei vielen anderen Lebensmitteln spielen unter anderem Portionsgröße, Kombination und die eigene Blutzuckerreaktion eine Rolle.
Wenn du möchtest, kannst du die Suppe beispielsweise mit einer Proteinquelle kombinieren, etwa:
- Hähnchen
- Garnelen
- Tofu
- Edamame
Gerade Tofu oder Hähnchen passen geschmacklich sehr gut zur Thai-Richtung.
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Mein Fazit
Diese Thai-Kürbissuppe ist für mich eines dieser Rezepte, die viel älter sind als mein Blog.
Ich habe sie aus meiner Studienzeit mitgenommen und seitdem immer wieder gekocht – und dass mein Schwiegervater sie einmal zur besten Kürbissuppe überhaupt erklärt hat, nehme ich natürlich bis heute gerne mit.
Durch Kokosmilch, Ingwer, Limette und rote Currypaste schmeckt sie würziger und frischer als eine klassische Kürbissuppe und ist trotzdem unkompliziert gemacht.
Für mich definitiv ein Rezept, das jeden Herbst wiederkommt.

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