Über mich

Hallo, ich bin Sabine.

Hallo, ich bin Sabine.

Als ich in meiner ersten Schwangerschaft die Diagnose Schwangerschaftsdiabetes bekam, hatte ich vor allem Angst. Plötzlich fühlte sich alles kompliziert an. Essen wurde zum Stress. Jeder Wert entschied über gute oder schlechte Laune.

In meiner zweiten Schwangerschaft kam die Diagnose wieder. Nur diesmal ist vieles anders. Während ich meine Werte tagsüber mit meiner Ernährung gut im Griff habe, bleibt mein Nüchternzucker zu hoch und ich spritze abends Insulin.

Diese zweite Erfahrung zeigt mir noch deutlicher, was ich schon beim ersten Mal gelernt habe: Schwangerschaftsdiabetes lässt sich nicht auf die Frage reduzieren, ob man sich „richtig“ ernährt. Jede Schwangerschaft kann anders sein. Und nicht jeder Wert lässt sich durch noch mehr Disziplin beeinflussen.

Obwohl überall Informationen zu finden sind, fehlte mir nach meiner ersten Diagnose etwas ganz anderes: ehrliche Erfahrungen. Keine perfekten Ernährungspläne. Keine belehrenden Tipps. Sondern echte Gedanken von jemandem, der selbst mittendrin steckt.

Genau deshalb gibt es diesen Blog.

Ich möchte offen über den Alltag mit Schwangerschaftsdiabetes sprechen – über Angst, Überforderung und mentale Belastung, aber auch über kleine Routinen, hilfreiche Entdeckungen und Dinge, die meinen Alltag leichter machen. Und inzwischen auch darüber, wie unterschiedlich Schwangerschaftsdiabetes sein kann – selbst bei derselben Frau.

Denn manchmal hilft es schon zu wissen, dass man nicht allein ist. Und dass ein schlechter Wert oder die Notwendigkeit, Insulin zu spritzen, nicht bedeutet, dass man etwas falsch gemacht hat.

Was dich hier erwartet…

Ehrliche Einblicke zwischen Blutzuckermessen, Einkaufen, Routinen und dem Versuch, einfach normal schwanger zu sein.

Gedanken, Ängste und mentale Belastungen, über die oft viel zu wenig gesprochen wird.

Rezepte, Gerichte, Snacks und Dinge, die meinen Alltag mit Schwangerschaftsdiabetes einfacher gemacht haben.

Warum mir Ehrlichkeit wichtig ist

Schwangerschaftsdiabetes kann emotional unglaublich anstrengend sein. Viele Betroffene fühlen sich plötzlich kontrolliert, verunsichert oder schuldig. Und inzwischen weiß ich aus zwei Schwangerschaften: Es gibt nicht die eine Erfahrung mit Schwangerschaftsdiabetes. Was einmal funktioniert hat, muss beim nächsten Mal nicht genauso funktionieren. Deshalb soll dieser Blog kein perfekter Ort sein. Sondern ein ehrlicher. Mit guten Tagen. Mit schlechten Tagen. Mit Frust. Mit kleinen Erfolgen. Mit Ernährung und Blutzuckerwerten – und, wenn es dazugehört, auch mit Insulin. Vor allem aber mit dem Gefühl, dass man das alles irgendwie schaffen kann.

Schön, dass du hier bist!