Low-Carb Flammkuchen mit Quarkboden

Golden flatbread topped with bacon, onions, cheese, and herbs

Dieser Flammkuchen ist eine Alternative, wenn du Lust auf etwas Herzhaftes hast, aber keinen klassischen Flammkuchenteig verwenden möchtest. Der Boden besteht hauptsächlich aus Quark, Ei und Mandeln und wird vor dem Belegen kurz vorgebacken.

Das Ergebnis ist natürlich nicht exakt wie ein hauchdünner Flammkuchen aus dem Restaurant – aber schön herzhaft, sättigend und vor allem ziemlich unkompliziert.

Zutaten für 1 Flammkuchen

Für den Boden:

  • 150 g Quark
  • 1 Ei
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 40 g geriebener Käse
  • 1 TL Flohsamenschalen
  • etwas Salz

Für den Belag:

  • 2–3 EL Schmand oder Crème fraîche
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • ca. 50 g Speckwürfel
  • etwas Pfeffer
  • optional Schnittlauch oder Frühlingszwiebeln

Zubereitung

Den Backofen zunächst auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Für den Boden Quark, Ei, Mandeln, geriebenen Käse, Flohsamenschalen und etwas Salz miteinander verrühren. Die Masse anschließend einige Minuten stehen lassen, damit die Flohsamenschalen etwas Flüssigkeit aufnehmen können.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf möglichst dünn zu einem Flammkuchen verstreichen. Da der Teig deutlich weicher ist als klassischer Flammkuchenteig, funktioniert das am einfachsten mit einem Löffel oder Teigschaber.

Den Boden zunächst etwa 12–15 Minuten vorbacken, bis er etwas Farbe bekommt und fester geworden ist.

Anschließend mit Schmand bestreichen und mit dünnen Zwiebelringen und Speck belegen. Noch einmal ungefähr 8–10 Minuten backen, bis der Rand goldbraun und der Belag fertig ist.

Zum Schluss etwas Pfeffer und nach Wunsch frischen Schnittlauch oder Frühlingszwiebeln darübergeben.

Noch eine Variante

Der Quarkboden lässt sich leicht verändern. Statt des klassischen Belags könntest du beispielsweise ausprobieren:

  • Tomate, Mozzarella und Rucola
  • Zucchini und Feta
  • Champignons und Käse
  • Hähnchen und Gemüse

Damit lässt sich aus demselben Grundrezept schnell etwas Neues machen.

Mein Tipp bei Schwangerschaftsdiabetes

Auch bei einem Low-Carb-Rezept würde ich mich nicht allein auf die Bezeichnung verlassen. Entscheidend ist immer die gesamte Mahlzeit und wie dein eigener Körper darauf reagiert.

Ich habe bei Schwangerschaftsdiabetes ziemlich schnell gemerkt, dass Erfahrungen anderer Frauen zwar eine Orientierung sein können, meine eigenen Blutzuckerwerte aber letztlich viel hilfreicher waren. Was bei einer Person problemlos funktioniert, kann bei einer anderen ganz anders aussehen.

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